Portugal ist eines der besten Ziele für eine Wohnmobiltour von Spanien aus: Es liegt direkt nebenan, ist erschwinglich, hat atemberaubende Landschaften und bezaubernde Menschen. Vom grünen, monumentalen Norden bis zur postkartenreifen Algarve reicht es für eine Woche oder einen Monat. Doch bevor Sie die Grenze überqueren, gibt es ein Detail, das Sie unbedingt kennen sollten, denn es kann Sie ein hohes Bußgeld kosten. Kommen wir zu den Routen und zu diesem Hinweis.
Der wichtige Hinweis: Übernachten in Portugal
Achtung, das ist wichtig. Seit 2021 verbietet Portugal das Übernachten mit Wohnmobilen außerhalb ausgewiesener Orte (Stellplätze und Campingplätze). Sie können nicht wie früher überall schlafen, wo Sie möchten: nur auf Wohnmobilparkplätzen und Campingplätzen, sonst drohen mitunter hohe Bußgelder. Planen Sie also Ihre Nächte auf Stellplätzen oder Campingplätzen und nutzen Sie die Apps, um sie zu finden. [Hinweis: genauer Bußgeldbetrag und Bedingungen gemäß den aktuellen portugiesischen Vorschriften.]
Norden: geschichtsträchtige Städte und Küste
Der portugiesische Norden ist wunderschön und weniger überlaufen. Braga und Guimarães (die Wiege Portugals), das farbenfrohe Aveiro mit seinen Kanälen, Viana do Castelo und natürlich Porto mit seinem Flussufer und seinen Weinkellern. Ein ideales Gebiet, um zu starten, wenn Sie über Galicien einreisen.
Mitte: Lissabon, Sintra und die Küste
Weiter südlich ist Lissabon ein Muss, und ganz in der Nähe liegt das magische Sintra mit seinen Palästen und der wilden Küste von Cascais. Die Costa Vicentina, zwischen dem Alentejo und der Algarve, bietet spektakuläre Klippen und Strände für Naturliebhaber.
Süden: die Algarve
Die Algarve ist der große Anziehungspunkt: goldene Sandstrände, ockerfarbene Klippen, versteckte Buchten und ein mildes Klima fast das ganze Jahr über, was sie auch im Winter perfekt macht. Es ist das touristischste Gebiet, im Sommer lohnt es sich also, früh aufzustehen und zu reservieren.
Routenideen
- Eine Woche, Norden: Galicien, Braga, Guimarães, Aveiro und Porto.
- Eine Woche, Süden: Einreise über Extremadura, Lissabon, Sintra und Algarve.
- Komplett von Nord nach Süd: zwei bis drei Wochen, um alles in Ruhe zu sehen, ohne Eile.
Praktische Tipps
- Mautgebühren: Einige portugiesische Autobahnen nutzen elektronische Mautsysteme; informieren Sie sich, wie Sie mit ausländischem Kennzeichen zahlen, um keine Schulden anzuhäufen.
- Aktuelle Dokumente und Versicherung, wie bei jeder Reise ins Ausland.
- Sprache: Mit Spanisch kommen Sie gut zurecht, aber ein paar Sätze Portugiesisch kommen immer gut an.
Zusammenfassung
Portugal ist ein spektakuläres und nahes Wohnmobilziel, vom monumentalen Norden bis zur sonnigen Algarve, mit der goldenen Regel, nur auf Stellplätzen und Campingplätzen zu übernachten, um Bußgelder zu vermeiden. Der Schritt, den Sie heute umsetzen können: Wenn Sie Portugal planen, installieren Sie eine Stellplatz-App und markieren Sie vor der Grenzüberquerung, wo Sie jede Nacht schlafen werden; freies Übernachten ist dort einfach keine Option. Und verbinden Sie es mit den Routen durch Europa.