Kleiner Gasofen in der Küche eines Wohnmobils

Auch wenn man ohne Ofen fast alles kochen kann (siehe Brot und Backen ohne Ofen), gibt es viele, die das Backen im Wohnmobil sehr vermissen: einen Auflauf, ein paar Kekse, eine richtige Pizza, einen Braten. Es gibt Möglichkeiten, im Camper einen Ofen zu haben, jede mit ihren Vor- und Nachteilen. Hier stellen wir sie vor, damit du entscheiden kannst, ob es sich für dich lohnt.

Die Optionen

  • Eingebauter Gasofen: manche Wohnmobile (besonders besser ausgestattete) haben einen kleinen Gasofen, manchmal kombiniert mit dem Grill. Er funktioniert mit dem Gas aus den Flaschen, ohne Batterie zu verbrauchen, was ideal für die Laufzeit ist. Er braucht allerdings Platz.
  • Elektrischer Mini-Ofen (Tischgerät): ein kleiner 230-V-Ofen. Das Problem: er verbraucht extrem viel, sodass er nur am Campingplatz-Anschluss oder mit einer sehr leistungsstarken Anlage sinnvoll ist; mit einer normalen Batterie ist er nicht praktikabel.
  • Tragbarer Gas-Tischofen: es gibt kompakte Öfen, die mit Kartuschen oder einer Gasflasche funktionieren; eine Option, wenn dein Camper keinen Ofen hat und du nicht auf Strom setzen willst.
  • „Herdaufsatz“-Öfen: Zubehör wie der „Omnia-Ofen“, der auf die Kochstelle gestellt wird und wie ein Mini-Ofen ohne zusätzliches Gas oder Strom funktioniert; in der Camperwelt wegen seiner Einfachheit sehr beliebt.

Der entscheidende Faktor: Gas vs. Strom

Die große Entscheidung dreht sich um die Energie. Ein Gasofen (eingebaut, tragbar oder ein Herdaufsatz wie der Omnia) verbraucht keine Batterie, was ideal für die Laufzeit ist. Ein elektrischer Ofen verbraucht so viel, dass er nur am Campingplatz-Anschluss oder mit einer großen Anlage sinnvoll ist (siehe wie viel jedes Gerät verbraucht und den Rechner). Für die meisten ist die Gas-Option oder der „Herdaufsatz-Ofen“ die praktischste und freiheitlichste Wahl.

Lohnt es sich?

Das hängt davon ab, wie wichtig dir Backen ist. Wenn es dir wichtig ist (du liebst Gebäck, Braten), lohnt sich ein eingebauter Gasofen oder ein Zubehör wie der Omnia. Wenn Backen eher gelegentlich vorkommt, reichen dir vielleicht Methoden ohne Ofen (Pfanne, Topf), und du sparst den Platz (siehe Küchenutensilien). Überlege ehrlich, wie oft du ihn wirklich nutzen wirst.

Kurz gesagt

Zum Backen im Camper sind die Gas-Optionen (eingebauter Ofen, tragbarer Ofen oder ein Herdaufsatz-Zubehör wie der Omnia) am praktischsten, weil sie keine Batterie verbrauchen; elektrische Öfen verbrauchen zu viel für den Batteriebetrieb. Der Schritt, den du heute umsetzen kannst: Wenn du gerne backst, überlege dir einen Gasofen oder ein Herdaufsatz-Zubehör (sie verbrauchen keine Batterie); wenn es gelegentlich ist, sparen dir ofenlose Methoden den Platz. Kombiniere es mit dem Guide zur Camper-Küche.

Backen mit Strom braucht Batterie

Ein elektrischer Mini-Ofen verbraucht viel Strom. Berechne die Laufzeit, die du brauchst.