Hund schaut aus dem Fenster eines Wohnmobils während einer Reise

Einer der großen Gründe, im Camper zu reisen, ist genau der, den Hund nicht zu Hause oder in einer Pension lassen zu müssen. Das Wohnmobil ist eines der besten Formate, um mit Tieren zu reisen, weil man sein „Zuhause" mitnimmt – das gibt ihm Sicherheit. Allerdings verlangt das Reisen mit Hund etwas mehr Vorausplanung als das Reisen allein. Sind diese Punkte abgedeckt, wird er genauso viel Spaß haben wie Sie.

Sicherheit während der Fahrt: das Wichtigste zuerst

In den meisten Ländern muss das Tier während der Fahrt ordnungsgemäß gesichert sein, sodass es den Fahrer nicht stören und bei starkem Bremsen nicht nach vorn geschleudert werden kann. Das ist nicht nur eine rechtliche Frage, sondern eine Sicherheitsfrage für alle. Die gängigsten Optionen:

  • Ein geprüftes Hundegeschirr mit Gurtanschluss, an einem festen Punkt verankert.
  • Eine gut gesicherte Transportbox oder ein Käfig, idealerweise am Boden oder zwischen den Sitzen verankert.
  • Ein Gitter oder Trenner, der den Laderaum abtrennt.

Was er nie tun sollte: frei im Wohnraum herumlaufen, während Sie fahren. [Hinweis: die geforderten Sicherungssysteme und mögliche Strafen sind je nach Land unterschiedlich – prüfen Sie die örtlichen Straßenverkehrsvorschriften.]

Der große Feind: Hitze im Fahrzeug

Das ist der kritischste Punkt und der, der die meisten Sorgen bereitet. Der Innenraum eines in der Sonne geparkten Wohnmobils wird innerhalb weniger Minuten zum Backofen, und ein eingesperrter Hund kann einen tödlichen Hitzschlag erleiden. Nicht verhandelbare Regeln:

  • Lassen Sie ihn an heißen Tagen nie allein drin, auch nicht „für einen Moment".
  • Müssen Sie ihn eine Weile im Schatten lassen, sorgen Sie für echte Querlüftung und reichlich frisches Wasser.
  • Parken Sie immer mit Blick auf Schatten und richten Sie das Fahrzeug nach dem Sonnenverlauf aus.
  • Nehmen Sie reichlich Wasser mit und halten Sie bei langen Sommerfahrten oft an, um ihn abzukühlen.

Pausen und Routine

Ein Hund braucht öfter Pausen als Sie. Planen Sie alle zwei bis drei Stunden eine Rast ein, damit er sich strecken, trinken und sein Geschäft erledigen kann. Seine Fütterungs- und Gassizeiten so weit wie möglich beizubehalten hilft ihm, den Routinewechsel besser zu bewältigen. Nehmen Sie sein Körbchen oder eine Decke mit seinem Geruch mit: An einem Ort zu schlafen, der nach „seinem" riecht, beruhigt ihn.

Papiere und Gesundheit

  • Mikrochip und aktueller Impfausweis (Pflicht).
  • Impfungen in Ordnung, insbesondere gegen Tollwut.
  • Wenn Sie eine Grenze überqueren, brauchen Sie den EU-Heimtierausweis und müssen die Anforderungen des Ziellandes prüfen.
  • Halten Sie ein aktuelles Foto von ihm auf dem Handy bereit, falls er verloren geht, und prüfen Sie, ob die Marke mit Ihrer Telefonnummer lesbar ist.

Wo Sie zusammen sein können

Nicht alle Strände und Orte erlauben Hunde, vor allem in der Hochsaison. Suchen Sie Hundestrände und Unterkünfte oder Stellplätze, die „dog friendly" sind – davon gibt es immer mehr. Und entsorgen Sie immer seine Hinterlassenschaften: Der gute Ruf von Reisenden mit Hund entsteht durch das Verhalten aller. Wo Sie übernachten können, verrät unser Artikel über Übernachtungsplätze.

Kurz gesagt

Mit Hund im Wohnmobil zu reisen ist äußerst lohnend, wenn Sie drei Bereiche abdecken: Sicherheit während der Fahrt, die Hitze (sein größtes Risiko) und Papiere in Ordnung. Der Schritt für heute: Prüfen Sie noch heute, ob Sie ein zugelassenes Sicherungssystem haben und Mikrochip sowie Impfungen aktuell sind; das sind die beiden Dinge, die Sie am Vortag der Abreise nicht improvisieren können. Und wenn es Ihr erstes Mal zusammen ist, ergänzen Sie das mit den Tipps für Einsteiger.

Planen Sie die Reise bis ins Detail

Mit Hund zu reisen verlangt etwas mehr Planung. Im Blog finden Sie Leitfäden zu Routen, Ausstattung und Übernachten, damit Sie nichts vergessen.

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