Es ist eines der am meisten übersehenen Themen, das aber teuer werden kann: das Gewicht. Sehr viele Wohnmobile fahren überladen herum, ohne dass ihre Besitzer es wissen, und das ist keine Kleinigkeit. Überladen zu fahren ist illegal, gefährlich und kann im Falle eines Unfalls Ihre Versicherung ungültig machen. Die zulässige Gesamtmasse zu verstehen und das Gewicht zu kontrollieren, ist eines der wichtigsten (und unglamourösesten) Dinge beim Besitz eines Wohnmobils. [Hinweis: Genaue Gewichtsgrenzen und Führerscheinklassen sind länderabhängig — prüfen Sie die örtlichen Vorschriften.]
Was die zulässige Gesamtmasse ist
Die zulässige Gesamtmasse ist das höchstzulässige Gesamtgewicht: das maximale Gesamtgewicht, das Ihr Fahrzeug legal auf der Straße haben darf, mit allem darin. Sie steht im Fahrzeugschein. Sie umfasst absolut alles: das Fahrzeug selbst, Passagiere, Gepäck, das Wasser in den Tanks, Kraftstoff, Gas, Zubehör ... alles summiert sich.
Das Konzept, das wirklich zählt: die Zuladung
Die Zuladung ist die Differenz zwischen der zulässigen Gesamtmasse und dem Leergewicht des Fahrzeugs (fahrbereit). Anders gesagt: wie viele Kilo Sie selbst hinzufügen können. Und hier die Überraschung: Bei vielen Wohnmobilen ist diese Zuladung knapper, als es scheint, und sie ist schnell aufgebraucht. Füllen Sie den Wassertank (jeder Liter ist ein Kilo), addieren Sie die Familie, das Gepäck, das Essen, die Fahrräder und das Zubehör ... und es ist sehr leicht, es zu überschreiten, ohne es zu merken.
Warum Überladung ein ernstes Problem ist
- Es ist illegal: Überladen zu fahren wird mit Bußgeld geahndet.
- Es ist gefährlich: Es beeinträchtigt Bremsen, Stabilität und Fahrverhalten und verlängert die Bremswege.
- Es kann die Versicherung ungültig machen: Bei einem Unfall kann Überladung Ihren Versicherungsschutz aufheben.
- Es belastet das Fahrzeug: Reifen, Federung und Bremsen leiden.
Wie Sie das Gewicht kontrollieren
- Wiegen Sie es wirklich: Bringen Sie das beladene Wohnmobil, als würden Sie verreisen, zu einer öffentlichen Waage (es gibt sie an manchen Tankstellen oder Schrottplätzen). Das ist die einzige Möglichkeit, das reale Gewicht zu kennen.
- Reisen Sie mit nur so viel Wasser wie nötig: In der Stadt muss der Tank nicht voll sein; Wasser wiegt viel.
- Prüfen Sie das Zubehör: Alles, was Sie hinzufügen, addiert Kilo.
- Verteilen Sie die Last gut: Schweres tief und mittig, für stabiles Fahrverhalten.
Der Gewichtstrick: die Batterie
Hier ist ein Spielraum, den viele nicht nutzen. Bei gleicher Energie wiegt eine Lithiumbatterie viel weniger als eine Bleibatterie: Eine Lithiuminstallation kann Ihnen Dutzende Kilo im Vergleich zum AGM-Äquivalent sparen. Wenn Sie bei der Zuladung knapp sind, gibt Ihnen der Umstieg auf Lithium Kilos frei für das, was Sie wirklich mitnehmen wollen. Wir vergleichen es in Lithium oder AGM.
Der Führerschein und die zulässige Gesamtmasse
Das Gewicht bestimmt auch, welchen Führerschein Sie brauchen: Bis zu einer bestimmten zulässigen Gesamtmasse reicht der normale Pkw-Führerschein; darüber brauchen Sie eine Führerscheinklasse für schwerere Fahrzeuge. Prüfen Sie die genauen Grenzwerte bei Ihrer örtlichen Zulassungsbehörde.
Fazit
Die zulässige Gesamtmasse ist das maximale legale Gewicht Ihres Wohnmobils mit allem darin, und die Zuladung (was Sie hinzufügen können) ist meist knapper, als man denkt; Überladung ist illegal, gefährlich und kann die Versicherung ungültig machen. Der nächste Schritt für heute: Bringen Sie Ihr beladenes Wohnmobil zu einer Waage und prüfen Sie das reale Gewicht; das ist die Zahl, die fast niemand kennt und die Sie am ehesten vor einem Bußgeld oder einem Missgeschick bewahren kann.