Das Valle del Jerte im Norden der Provinz Cáceres bietet eines der schönsten Naturschauspiele Spaniens: die Blüte von mehr als einer Million Kirschbäumen, die für einige Tage im Frühling die Hänge des Tals weiß färben. Doch das Jerte-Tal ist weit mehr als seine Kirschbäume: wasserreiche Schluchten, Wandertouren und Bergdörfer. Hier der Guide.
Die Kirschblüte: das große Schauspiel
Gegen Ende März oder Anfang April (variiert je nach Wetter von Jahr zu Jahr) blühen die Kirschbäume fast gleichzeitig, und das Tal wird weiß. Es ist ein kurzes Phänomen (kaum ein bis zwei Wochen) und sehr gefragt, daher lohnt es sich, die Blütevorhersage zu verfolgen und im Voraus zu buchen; die Plätze und Campingplätze füllen sich schnell. [Hinweis: genaue Blütetermine des jeweiligen Jahres prüfen, die von der Region veröffentlicht werden.]
Mehr als nur Kirschbäume
- Die Garganta de los Infiernos und ihre „Pilones“: spektakuläre natürliche Gumpen für den Sommer.
- Wandern im gesamten Tal und in der nahen Sierra de Gredos (siehe Gredos).
- Bergdörfer wie Jerte, Cabezuela del Valle, Tornavacas.
- Das nahe Valle del Ambroz, im Herbst spektakulär.
Praktische Tipps
- Für die Blüte: die Vorhersage verfolgen, im Voraus buchen und wenn möglich unter der Woche kommen (an Wochenenden wird es sehr voll).
- Für die Schluchten: Sommer.
- Herbst: das benachbarte Valle del Ambroz taucht in Farben.
- Mit Autonomie sind Sie weniger auf überfüllte Plätze zur Zeit der Kirschblüte angewiesen (siehe Rechner).
Kurz gesagt
Das Valle del Jerte schenkt im Frühling das Schauspiel der Kirschblüte, dazu Schluchten und Wandertouren. Der Schritt für heute: Wer die Blüte sehen möchte, sollte der Terminvorhersage folgen (sie ist kurz, Ende März oder April), im Voraus buchen und unter der Woche anreisen; den Rest des Jahres lohnt sich das Tal wegen seiner Schluchten und Wanderwege. Kombinieren Sie es mit den Routen durch die Extremadura.