Umweltzonen (Low Emission Zones) sind eine wachsende Realität in den Städten, und für Wohnmobilreisende können sie eine Quelle von Bußgeldern sein, wenn Sie sie nicht kennen. Da viele Camper auf Diesel-Transportern eines gewissen Alters basieren, lohnt es sich, genau zu wissen, wie diese Zonen funktionieren und wie sie Ihr Fahrzeug betreffen. Hier eine klare Erklärung. (Allgemeine Information; die konkrete Regelung jeder Stadt hat Vorrang.)
Was Umweltzonen sind
Eine Umweltzone ist ein Bereich einer Stadt, in dem die Einfahrt oder der Verkehr der am stärksten emittierenden Fahrzeuge eingeschränkt wird, um die Luftqualität zu verbessern. Immer mehr europäische Städte führen sie im Rahmen nationaler und EU-weiter Luftqualitätsvorschriften ein, sodass ihre Zahl weiter wächst. [Hinweis: Welche Städte eine aktive Umweltzone haben und deren genaue Bedingungen variieren je nach Land und ändern sich mit der Zeit — prüfen Sie die örtlichen Vorschriften vor Ihrer Reise.]
Der Schlüsselfaktor: die Umweltplakette oder -kategorie
Die Einfahrt in eine Umweltzone hängt von der Umweltkategorie oder Plakette Ihres Fahrzeugs ab (die Systeme variieren je nach Land), die nach Emissionen und Alter vergeben wird. Je sauberer das Fahrzeug, desto weniger Einschränkungen. Fahrzeuge ohne Plakette oder mit der niedrigsten Kategorie (die ältesten) sind am stärksten betroffen, und viele Wohnmobile, da sie auf Transportern eines gewissen Alters basieren, können in eine niedrige Kategorie fallen oder gar keine haben. Prüfen Sie die Einstufung Ihres Fahrzeugs vor der Reise.
Wie es Ihren Camper betrifft
- Je nach Ihrer Kategorie können Sie frei einfahren, Einschränkungen unterliegen (Zeiten, Tage) oder bestimmte Umweltzonen gar nicht befahren.
- Jede Stadt hat ihre eigenen Regeln: nicht alle Umweltzonen sind gleich; Grenzen, Zeiten und Ausnahmen variieren.
- Bußgelder für die Einfahrt ohne Erlaubnis sind meist automatisch (Kameras).
Wie Sie Probleme vermeiden
- Kennen Sie die Umweltkategorie Ihres Fahrzeugs (erkundigen Sie sich bei der zuständigen nationalen Behörde).
- Bevor Sie sich einer Stadt nähern, prüfen Sie, ob sie eine Umweltzone hat und ob Sie einfahren dürfen.
- Bringen Sie den Camper generell nicht in die Innenstädte: lassen Sie ihn am Stadtrand und fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinein (siehe der Camper in der Stadt).
- Planen Sie Ihre Route unter Berücksichtigung der Umweltzonen auf Ihrer Strecke.
Zusammengefasst
Umweltzonen beschränken den Zugang zu Städten je nach Umweltkategorie und betreffen besonders Camper auf Basis älterer Diesel-Transporter, mit automatischen Bußgeldern. Der Schritt für heute: Prüfen Sie die Umweltkategorie Ihres Fahrzeugs und vor dem Besuch jeder Stadt, ob sie eine Umweltzone hat und ob Sie einfahren dürfen; am sichersten ist es, den Camper am Stadtrand zu lassen. Kombinieren Sie das mit dem Camper in der Stadt und zu vermeidenden Bußgeldern.